Nach der Jubiläums-ReWeCo in Wuppertal kamen die Delegierten des BVBC am 20. Juni 2026 in der Historischen Stadthalle Wuppertal zu ihrer jährlichen Versammlung zusammen. Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf ein bewegtes Verbandsjahr, zentrale Zukunftsprojekte, der Jahresabschluss 2025, der Haushaltsplan 2026/2027 sowie mehrere Anträge zur Weiterentwicklung des Verbands. Die Delegierten beschlossen unter anderem eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge ab 2027 und entlasteten Präsidium und Aufsichtsrat jeweils einstimmig.
Am 20. Juni 2026 fand im Anschluss an die ReWeCo die Delegiertenversammlung des BVBC in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt. Die Versammlung begann um 13.30 Uhr und endete gegen 16.00 Uhr. Mit insgesamt 27 Stimmrechten waren alle Regionen vertreten. Neben den Delegierten nahmen das Präsidium, der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung sowie weitere Mitglieder teil.
BVBC-Präsident Guido Großholz eröffnete die Versammlung mit seinem Jahresbericht. Im Mittelpunkt standen das Jubiläumsjahr, zentrale Projekte der Verbandsarbeit und die Interessenvertretung des BVBC, insbesondere zur Reform des Steuerberatungsrechts. Dabei verwies Großholz auch auf seinen Auftritt als Sachverständiger im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages.
Geschäftsführer Kenan Häberle berichtete anschließend über zentrale Projekte der Geschäftsstelle. Abgeschlossen wurden unter anderem die Logoumstellung und die Mitgliederbefragung, deren Ergebnisse in die strategische Weiterentwicklung des Verbands einfließen. Derzeit stehen vor allem der Relaunch der BVBC-Webseite und die Einführung eines neuen CRM-Systems im Fokus. Beide Projekte sollen Prozesse vereinfachen und den Service für Mitglieder verbessern.
Häberle dankte den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle ausdrücklich für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Gerade das vergangene und laufende Jahr habe gezeigt, wie stark die Geschäftsstelle durch parallele Projekte, das Jubiläum und die ReWeCo gefordert gewesen sei.
Jahresabschluss und Entlastung
Schatzmeister Rainer Föllmer stellte den Jahresabschluss 2025 vor und erläuterte zentrale Positionen aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Das negative Jahresergebnis war unter anderem auf geplante und abgestimmte Investitionen zurückzuführen, die im Berichtsjahr umgesetzt wurden.
Der Aufsichtsrat bewertete den Jahresabschluss als ordnungsgemäß. Nach der Aussprache genehmigten die Delegierten den Jahresabschluss 2025 und entlasteten Präsidium und Aufsichtsrat jeweils einstimmig.
Anträge des Präsidiums: Beitragsordnung und Satzung angepasst
Ein weiterer Schwerpunkt war die Anpassung der Beitragsordnung. Die Mitgliedsbeiträge waren seit 2020 unverändert geblieben, während die Kosten in vielen Bereichen deutlich gestiegen sind. Die Delegierten bewerteten die Anpassung daher als notwendigen Schritt, um die Leistungen des Verbands aufrechterhalten und weiterentwickeln zu können, ohne Angebote für Mitglieder kürzen zu müssen. Sie stimmten dem Antrag des Präsidiums auf Beitragsanpassung ab 2027 zu. Der Regelbeitrag für die persönliche Mitgliedschaft sowie für eine Firmenmitgliedschaft für eine Person beträgt künftig 249 Euro.
Darüber hinaus beschlossen die Delegierten satzungsbezogene Klarstellungen. Sie dienen dazu, bestehende Regelungen zu präzisieren und Abläufe innerhalb des Verbands eindeutiger zu fassen.
Anträge aus Mitgliedschaft und Regionen
Auch die Anträge aus Mitgliedschaft und Regionen machten deutlich, welche Themen die Verbandsarbeit derzeit prägen: effizientere interne Abläufe, Beitragsmodelle für jüngere Mitglieder und die Frage, wie Leistungen künftig digitaler bereitgestellt werden können.
Ein Antrag zur Einführung eines Reisekostentools wurde nach Aussprache zurückgezogen. Präsidium und Geschäftsstelle kündigten an, die Anregung aufzunehmen und geeignete Lösungen zu prüfen. Weitere Anträge betrafen alternative Beitragsmodelle, unter anderem für jüngere beziehungsweise neue Mitglieder. Diese fanden nach Beratung keine Mehrheit. Auch ein Gegenantrag zur Beitragsanpassung setzte sich nicht durch.
Ein weiterer Antrag griff den Wunsch nach einer digitalen Bereitstellung der Verbands- und Fachzeitschrift „BC“ auf. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass die Umsetzung nicht allein in der Hand des BVBC liegt, sondern insbesondere vom Verlag als Herausgeber abhängt. Da der Antrag nach Ablauf der satzungsgemäßen Frist eingegangen war, entschieden die Delegierten zunächst über die Aufnahme in die Tagesordnung. Die erforderliche Zustimmung wurde nicht erreicht, sodass der Antrag nicht behandelt wurde.
Haushaltsplan einstimmig beschlossen
Im Anschluss stellte Schatzmeister Rainer Föllmer den Haushaltsplan 2026/2027 vor und erläuterte die wichtigsten Positionen. Nach Beratung beschlossen die Delegierten den Haushaltsplan einstimmig.
Mehr Informationen im Mitgliederbereich
Detaillierte Informationen zu allen Tagesordnungspunkten und Anträgen stehen Mitgliedern im internen Mitgliederbereich zur Verfügung. Das offizielle Protokoll wird dort zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls veröffentlicht.


