Studie: Ein Viertel der Führungskräfte hat die Vorteile sozialer Netzwerke noch nicht erkannt

XING, Facebook & Co.: Expertentipps für Manager

Deutsche Führungskräfte sehen den größten Vorteil sozialer Netzwerke darin, mit Gleichgesinnten Erfahrungen und Wissen teilen zu können. Allerdings können auch etliche Manager – besonders aus kleinen Unternehmen – noch keinen Nutzen darin erkennen, eine eigene Kontaktseite einzurichten. Dies sind Ergebnisse der Studie Workplace Survey 2010, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 3.000 Personal- und Finanzmanager in 13 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird drei Mal jährlich zu Trends auf dem Arbeitsmarkt durchgeführt.

Kollegen, Freunde und Geschäftspartner nur einen Mausklick vom eigenen Profil entfernt – soziale Netzwerke liegen im Trend. Ein gutes Viertel der Führungskräfte schätzt Webseiten wie XING oder Facebook vor allem aufgrund des Wissens- und Erfahrungsaustauschs. Gut jeder zehnte Finanz- oder HR-Experte profitiert von seinem virtuellen Netzwerk dagegen durch neue Karrierechancen oder die Aussicht auf Neugeschäft. Ein weiteres Viertel der deutschen Manager erkennt momentan aber noch keinen Nutzen. Besonders Manager in kleinen Unternehmen vertreten überdurchschnittlich häufig diese Position – knapp ein Drittel von ihnen sieht keine Vorteile des Online-Angebots.

Auch bei der Nutzung der Social-Media-Seiten sind Personalverantwortliche uneins. Während gut die Hälfte von ihnen mindestens zwei oder drei Mal wöchentlich ihre Kontakte pflegt und damit ihre Karrierechancen steigert, besucht die andere Hälfte die digitalen Kontaktbörsen nur ein Mal monatlich oder nie.

„Soziale Netzwerke können sowohl für Unternehmen als auch für Führungskräfte sehr wertvoll sein, da eine professionelle Darstellung im Internet zu größerem Erfolg in der „realen“ Welt führen kann“, erläutert Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International. „Auch für die Pflege einer positiven Arbeitgebermarke wird Social Media immer wichtiger – speziell wenn junge, internetaffine Zielgruppen angesprochen werden sollen, um sie als Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.“

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E: christina.hollrhi.net

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