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Gerne informieren wir Sie jeweils bis zum 15. eines neuen Monats über aktuelle Termine und Neuigkeiten innerhalb des BVBC sowie über wichtige und interessante Kurzinformationen aus dem Rechnungswesen und Controlling.

Karriereportal für Rechnungswesen und Controlling

Studie: Knapp ein Drittel aller Besprechungen werden als überflüssig empfunden

Ohne Meetings nicht produktiver

Eine Besprechung folgt auf die nächste, während sich auf dem Schreibtisch die Arbeit stapelt: Als Konsequenz aus diesem Alltag vieler Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen hat gut die Hälfte der deutschen Unternehmen einen konferenzfreien Tag eingeführt. Doch der führt nicht automatisch zu einer höheren Produktivität der einzelnen Mitarbeiter. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird jährlich durchgeführt und informiert über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.

Besprechungen können eine gute Möglichkeit sein, wichtige Entscheidungen zu treffen, alle Projektbeteiligten auf den neuesten Stand zu bringen oder gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Um jedoch tägliche Meetingmarathons zu verhindern, gibt es in 52 Prozent der Unternehmen einen Tag pro Woche ohne Konferenzen – in 33 Prozent der Fälle gilt diese Regelung für die gesamte Belegschaft und in 19 Prozent nur für einzelne Abteilungen. Damit liegt Deutschland weit über dem internationalen Durchschnitt, bei dem nur 28 Prozent gänzlich terminfreie Tage kennen.

Doch auch wenn Besprechungen zeitraubend und ineffektiv sein können, steigern Arbeitstage ohne Konferenz nicht automatisch die Produktivität. So sind 53 Prozent aller Angestellten mit einem Tag ohne Meetings in der Woche der Meinung, dass ein ungestörtes Arbeiten ohne Unterbrechung sich nicht spürbar auf ihr Arbeitsergebnis auswirken würde. Demgegenüber haben 39 Prozent der Befragten an Tagen ohne Termine eine höhere Produktivität bei sich festgestellt...mehr

BVBC-Nachrichten

André Lewing verlässt den BVBC

Beim Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. gibt es eine personelle Veränderung. André Lewing, Bundesgeschäftsführer des BVBC, scheidet zum Jahresende aus dieser Tätigkeit aus. Die Trennung zum 31.12.2009 erfolgt im besten gegenseitigen Einvernehmen. Das gesamte Präsidium bedankt sich bei Herrn Lewing für sein Engagement und wünscht ihm sowohl für seine berufliche als auch für seine private Zukunft alles Gute.

Bis zur Neubesetzung der Position wird das Präsidium des BVBC die Aufgaben in Form einer Interimslösung wahrnehmen. Ziel des Präsidenten Hans-Joachim Klein ist es, so schnell wie möglich einen geeigneten Nachfolger oder eine geeignete Nachfolgerin zu finden. Dabei will Herr Klein sich jedoch keinem zeitlichen Druck unterwerfen. „Wir werden uns für die Suche die Zeit nehmen, die erforderlich ist“, so der Präsident des Verbandes.

Erbsenzähler mit Karrierechancen

Vor allem Betriebe, die nach internationalen Regeln bilanzieren, leiden unter dem Mangel an Bilanzbuchhaltern

Sie sind die Griffelspitzer und Erbsenzähler in den Betrieben und erledigen staubtrockene Tätigkeiten: Solche landläufigen Vorurteile zementieren ein falsches Bild über die Bilanzbuchhalter. Es ignoriert deren Karrierechancen. Denn mit ihren analytischen Fähigkeiten sind Bilanzbuchhalter für Führungsaufgaben bestens qualifiziert. Für viele von ihnen ist der Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer ein Meilenstein des Aufstiegs.

So ist der Bilanzbuchhalter Michael Szeltner, 41, aus Bad Nauheim heute Leiter der Finanzbuchhaltung des internationalen japanischen Medizingeräte-Herstellers Nihon Kohden Europe GmbH in Rosbach bei Friedberg mit mehr als 80 Mitarbeitern in Deutschland. Im Rückblick sieht er seine berufsbegleitende Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter als das "Sprungbrett zur Karriere". Ursprünglich hatte er einmal Steuerfachangestellter gelernt ...mehr

 

4. NPO-Praxistag fand 2009 in Frankfurt statt

Der diesjährige NPO-Praxistag fand im Haus am Dom in Frankfurt statt. Das übergreifende Thema der diesjährigen Veranstaltung war die Stiftung in all ihren betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerrechtlichen Facetten. Zu der Veranstaltung waren Herr Dr. Fischer von der Kanzlei Kunz Rechtsanwälte, Bonn mit dem Thema der „Gründung einer Stiftung“ und Herr Wendt von der Curacon, Düsseldorf  mit dem Thema „Betrieb einer Stiftung“ geladen. Beide trugen die Informationen fachlich, spannend und sehr praxisrelevant vor. Die Teilnehmer bestätigten gerade diesen großen Praxisbezug in Ihren Beurteilungsbögen.

Die Punkte, die bei einer Gründung einer Stiftung zu beachten sind oder einer Umwandlung eines anderen Körperschaft in eine Stiftung hat Herr Dr. Fischer in den Nachmittagsstunden fachgerecht anhand eines Musterfalls/-satzung mit den Teilnehmer in einem gesonderten Workshop bearbeitet. Herr Wendt ging auf die Besonderheiten der Rechnungslegung einer Stiftung insbesondere unter Berücksichtigung der Landesstiftungsgesetze, des Gemeinnützigkeitsrechts und der zeitnahen Mittelverwendung eingehend ein.

Insgesamt für alle Beteiligte eine gelungene Veranstaltung. Den Vortrag als Powerpoint-Datei können Mitglieder des BVBC gerne als PDF-Datei gegen einen kleinen Beitrag von 15 EUR erhalten. Senden Sie eine kurze Mail an die BVBC Geschäftsstelle, z.Hd. Frau Zandbergen (Zandbergenbvbc.de).

Der nächstjährige also 5. NPO-Praxistag wird Mitte November 2010 in der Region Köln/Düsseldorf oder Ruhrgebiet stattfinden. Der genaue Tagungsort ist noch nicht bekannt. Merken Sie sich bereits jetzt den Termin vor.

Neues Rahmenabkommen mit dem HDS-Verlag und HDS-Buchhandelsversand

Mitglieder profitieren durch die Kooperation von Sonderpreisen

Der HDS-Verlag bietet Ihnen Literatur im Bereich Steuern, Wirtschaft und Recht an. In Rahmen der Kooperation mit dem HDS-Verlag erzielen BVBC-Mitglieder einen Rabatt, z.B. auf den Bezug des Buches Hahn, BilMoG Kompakt.

Der HDS-Buchhandelsversand räumt BVBC-Mitgliedern die portofreie Lieferung von Fachliteratur und Software aller Verlage ein, wenn Sie diese bei HDS-Buchhandelsversand bestellen.

Weitere Informationen über den HDS-Verlag sowie über den HDS-Buchhandelsversand können Sie nach Ihrem Mitgliederlogin hier einsehen.

9. Änderung StBerG in Sicht?

Dieser Frage ging Bärbel Ettig, Mitglied des BVBC Präsidiums und Leiterin des Arbeitskreises der Selbstständigen zusammen mit Dr. Jens Ziegler, der den BVBC seit vielen Jahren bei der Lobbyarbeit in Berlin unterstützt nach. Sie besuchten den neuen Leiter des Referats IVA 3, Bernd Metzner, im Bundesministerium der Finanzen in Berlin.

Der Termin diente in erster Linie dem Kennenlernen und der Kontaktaufnahme zu Herrn Metzner, der erst vor kurzer Zeit das Referat von Herrn Dr. Misera übernommen hat (Dr. Misera leitet mittlerweile die komplette Unterabteilung IV A).

Nach einer kurzen gegenseitigen Vorstellung erfolgte der Einstieg in den fachlichen Austausch. Bärbel Ettig knüpfte beim Referentenentwurf des BMF zur 8. Änderung des StBerG an und stellte klar, dass der BVBC nach wie vor an seinen Forderungen zur Einrichtung der Buchführung und Erstellung/Abgabe der USt-VA festhält. Sie schilderte aus eigenem Erleben ihren täglichen Kampf, den sie durch die Reglementierung des StBerG auszufechten hat und wie oft sie sich dabei mit ihrer Arbeit in eine Grauzone begibt. Darüber hinaus zeigte sie auf, dass Sie als Dozentin Steuerrecht unterrichtet, aber ihr gleichzeitig durch das StBerG untersagt ist, als selbstständige Bilanzbuchhalterin eine simple USt-VA zu erstellen. Dr. Ziegler schilderte seinerseits aus Erfahrungen aus laufenden Prozessen, in denen er selbstständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter gegen die Steuerberaterkammern vertritt.

Auf die Frage, „ob es aus Sicht des BMF in absehbarer Zeit eine Chance für eine 9. Änderung des StBerG und eine damit einhergehende Befugniserweiterung für die selbstständigen Bilanzbuchhalter gebe“, antwortete Bernd Metzner mit einem klaren Nein. Die neue Regierung wird jetzt mindestens 2 Jahre brauchen, um sich in alle Themen einzuarbeiten und die Punkte aus dem Koalitionsvertrag zunächst auf den Weg zu bringen. Durch die Zusammensetzung der Regierung CDU/FDP seien die Chancen für eine Befugniserweiterung zudem eher geringer geworden.

Bärbel Ettig bedankte sich bei den BMF-Vertretern und sprach die Hoffnung aus, dass es möglich sei, einen losen Kontakt zum informellen Austausch zu pflegen.

Der BVBC wird auf Basis dieser Erkenntnisse nunmehr eine Strategie für die weitere Lobbyarbeit entwickeln.

Bärbel Ettig

Fachinformationen

Haufe informiert: Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - praktische Umsetzung im Unternehmen

Ab dem 1.1.2010 gelten neue Regelungen für die Bestimmung des Orts der sonstigen Leistungen. Neben der zutreffenden Beurteilung der im Inland oder im Ausland ausgeführten sonstigen Leistungen muss sich jeder Unternehmer auch mit der praktischen Umsetzung beschäftigen - sowohl für selber ausgeführte als auch für erhaltene sonstige Leistungen. Neben der Frage, welche Umsätze wie in der Buchhaltung zu erfassen sind, müssen Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung auch auf die sorgfältige Prüfung von Eingangs- und Ausgangsrechnungen vorbereitet werden. Zur Umsetzung der neuen Meldevorschriften müssen darüber hinaus Anpassungen bei der buchhalterischen Erfassung der Vorgänge vorbereitet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie nach Ihrem Mitgliederlogin unter folendem Link: http://www.bvbc.de/fachinformationen/buchfuehrung/mehrwertsteuerpaket-neuer-ort-der-sonstigen-leistung-ab-2010-praktische-umsetzung-im-unternehmen.html

NWB informiert: BMF: Entwurf eines Schreibens zum Maßgeblichkeitsgrundsatz nach dem BilMoG

Mit der Bilanzreform durch das BilMoG ist die umgekehrte Maßgeblichkeit entfallen. Unklar blieb in der bisherigen Diskussion, ob die eigenständige Ausübung steuerlicher Wahlrechte möglich ist.

Das BMF hat hierzu den Entwurf eines Schreibens vorgelegt: Danach sollen steuerliche Wahlrechte unabhängig vom handelsrechtlichen Wertansatz ausgeübt werden können.

Die vollständige Meldung aus der Zeitschrift BBK finden Sie unter folgendem Link:

http://www.nwb-datenbank.de/start/showdoi/?doi=EAAAD-31089&doicheck=d5401606b9ef17fa3d21a0ca91fed36c&datum=20101119

Haufe informiert: Mehrwertsteuer-Paket

Durch das JStG 2009 wurden die Anforderungen aus dem sog. Mehrwertsteuer-Paket (EG-Richtlinien 2008/8 bzw. 2008/9) in nationales Recht umgesetzt. Ab 1.1.2010 ändern sich dadurch u. a. der Ort bei Dienstleistungen und das Vorsteuervergütungsverfahren. Die Neuregelungen führen bei vielen Unternehmen zu Handlungsbedarf, nicht zuletzt, weil künftig auch bestimmte "innergemeinschaftliche Dienstleistungen" in der Zuammenfassenden Meldung erklärt werden müssen. Zwischenzeitlich hat das BMF mit einem 52-seitigen Schreiben vom 4.9.2009 (IV B 9 - S 7117/08/10001) zum Ort der sonstigen Leistung Stellung bezogen.

Weitere Informationen erhalten Sie nach Ihrem Mitgliederlogin unter folgendem Link: http://www.bvbc.de/fachinformationen/buchfuehrung/mehrwertsteuer-paket.html

NWB informiert: BFH engt Datenzugriff der Finanzverwaltung ein

Der BFH hat in einem jüngst veröffentlichten Urteil eine weitere Grundsatzentscheidung zum Datenzugriff der Finanzverwaltung getroffen. Der digitalen Betriebsprüfung hat er mit dieser Entscheidung bei freiwillig geführten Aufzeichnungen Grenzen gesetzt.

Lesen Sie unter dem aufgeführten Link, was das Urteil in der Praxis bedeutet.

http://www.nwb-datenbank.de/start/showdoi/?doi=GAAAD-31084&doicheck=ad7dddf9c22d1b3b55da72f2de342bbd&datum=

 

Haufe informiert: Online Seminar zum Mehrwertsteuerpaket

Weitere Informationen zum Haufe Online Seminar zum Thema Mehrwerststeuerpaket finden Sie unter folgendem Link:

http://www.finanz-rechnungswesen-service.de/finanz--und-rechnungswesen/online-seminare/,1036 

NWB informiert: Checkliste "Sonstige Rückstellungen"

Der Jahresabschluss bedeutet für die Mitarbeiter und Leiter im Rechnungswesen mittelständischer Unternehmen eine besondere Herausforderung:

Enge Termine, paralleles Tagesgeschäft und vielfältige Abstimmungen mit Dritten erschweren eine gleichermaßen effiziente wie korrekte Bearbeitung der Themen. Hier hilft "Jahresabschluss kompakt" mit umfangreichen Checklisten und vielen weiterführenden Hinweisen.

BVBC-Mitglieder erhalten exklusiv die Arbeitshilfe "sonstige Rückstellungen" nach Ihrem Mitgliederlogin unter folgendem Link:

http://www.bvbc.de/fachinformationen/buchfuehrung/checkliste-sonstige-rueckstellungen.html

Verlag C.H. Beck informiert: Aktuelle Rechtsfragen

Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung: Aufzeichnungspflichten
Entwurf eines BMF-Schreibens vom 14.10.2009, IV C 6 - S 2133/09/10001
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=291260


Änderung der Bemessungsgrundlage: Zeitpunkt der Umsatzsteuer- und Vorsteuerberichtigung
OFD Hannover, Verfügung vom 4.8.2009, S 7330 - 25 - StO 181
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=291258

Abzinsung von Gesellschafterdarlehen
FG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14.4.2009, 12 V 12210/08
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=291711

Verwertung von Sicherungseigentum: umsatzsteuerliche Lieferung
BFH-Urteil vom 23.7.2009, V R 27/07
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=291714

Geplante Steuergesetzgebung der neuen Bundesregierung: Umsetzungsstatus
Regierungsentwurf eines Wachstumsbeschleunigungsgesetzes vom 9.11.2009
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=292984

Zusammenfassende Meldung: Abgabefrist ab 1.1.2010
Aktuelle Praxisprobleme (Erläuterungen der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft)
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=292985

Kontakt

Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V.
Am Propsthof 15-17
53121 Bonn

Tel: +49 (0)228 / 9 63 93 - 0
Fax: +49 (0)228 / 9 63 93 - 14
E-Mail: kontaktbvbc.de

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