Prozessmanagement mit Six Sigma ausgeleuchtet - BVBC-Arbeitskreis Controlling: Zweitägiger Workshop und Wegweiser für 2010
Der BVBC-Arbeitskreis Controlling nutzte die abschließende Veranstaltung des Jahres 2009 für einen Ausblick auf 2010. Das Thema „Prozessmanagement“ mit der Methodenplattform Six Sigma und der PROCMAN GmbH standen im Mittelpunkt eines zweitägigen Workshops am 4. und 5. Dezember 2009 in Nürnberg.
Dort machte die BVBC-Vizepräsidentin und Leiterin des Arbeitskreises Controlling, Renate Adler, den Einstieg in die praxisnahe Tagung. Zugleich nutzte sie das Treffen, um die Blicke der Teilnehmer auf das neue Jahr zu richten, unter anderem zu folgenden Themen und Gesichtspunkten:
- den Workshop „Ganzheitliches Controlling“, der bundesweit an verschiedenen Standorten angeboten wird
- gemeinsame Controller-Tage mit Hoch- und Fachschulen und anderen Bildungsträgern
- Was der BVBC-Seminarplaner den Controllern bietet
- ausgewählte prozessorientierte Workshops
- den Spezialistenpool
- das Projekt Ehrenamt
- den Bundeskongress in Bielefeld
Zurück nach Nürnberg. Dort hieß es „Lernen mit Freude“. Unter Leitung der beiden Referenten der Firma PROCMAN, Werner Gruber und Bernhard Weiss, gestaltete sich der erste Tag ganz im Zeichen eines Planspiel zum Prozessmanagement. Die Aufgabe erschien allen Teilnehmern einfach: Jeder übernahm die Rolle in einer virtuellen Firma, die einfache Produkte fertigen sollte. Doch die Realität des Alltags holten die Teilnehmer schnell ein. Zu „beklagen“ waren angenommene Hürden wie
- wenig Transparenz
- Probleme mit der Abstimmung und den Schnittstellen
- unklare Kompetenzen
- mangelnder Bezug zum Kunden und dessen Bedürfnissen
- keine vorausschauende Materialdisposition.
Der Workshop-Team analysierte diese Erkenntnisse mit ausgewählten Prozessmanagement-Methoden, die der international anerkannten Methodenplattform Six Sigma entnommen wurden. Kernelement von Six Sigma ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln. So erarbeiteten, bewerteten und priorisierten die Beteiligten systematisch Lösungsansätze, die sie anschließend an- und umsetzten. Auf diese Weise konnten sie den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen sofort erleben. – Am Abend, der gemütlich mit einem Besuch des Christkindelmarktes ausklang, gelang es Vizepräsidentin Adler, weitere Mitglieder für den BVBC-Spezialistenpool zu gewinnen.
Referent Bernhard Weiss leuchtete an zweiten Tag die Feinheiten von Six Sigma näher aus. Die Teilnehmer machten sich intensiv vertraut mit der Herkunft und der Sammlung von Werkzeugen und Methoden. Ergänzend zur reinen Betriebswirtschaft folgte ein Ausflug in die Welt der Soft Skills, also der Rolle des Menschen im Geschäftsprozess mit all seinen Stärken, Schwächen, Bedürfnissen und Fähigkeiten. Das international anerkannte und begehrte Zertifikat zu Six Sigma, „Yellow Belt“, bildete den Abschluss des Workshops, den die Beteiligten als überaus gelungen bezeichneten.
Fazit und Folge: Wegen dieses sehr positiven Echos und der großen Nachfrage bietet der Arbeitskreis Controlling diesen Workshop 2010 erneut an.
Der Jahreswechsel 2009 - 2010
Protokoll der Veranstaltung des Arbeitskreises Controlling zum 2. Workshop "Business Intelligence" in Hannover
Protokoll BVT 19.07.2009 Berlin
Protokoll der Veranstaltung des Arbeitskreises Controlling zum "Workshop Business Intelligence" März 2009
Protokoll_AK_Controlling_Workshop-Business-Intelligence_Maerz_2009.pdf |
Protokoll der Veranstaltung des Arbeitskreises Controlling zum Thema "Ganzheitliches Controlling im Mittelstand" am 13.09.2008 in Kassel
Protokoll der Sitzung des AK Controlling am 19. Juli 2008 in Parsberg (Bundesverbandstage 2008)
Bericht über das Treffen des AK Controlling am 08.09.2007 in Kassel
Arbeitskreis Controlling "Mitglieder für Mitglieder"
Wir bewegen was!
Am 08. 09. 2007 trafen sich 12 hoch motivierte Controller in Kassel zum Workshop "Erstellung einer Balanced Scorecard".
Mit Herrn Hiller und Herrn Nägele, konnten wir 2 aktive Mitglieder unseres Verbandes als kompetente Referenten gewinnen.
Zu Beginn stellte Herr Nägele die theoretischen Grundlagen der BSC vor. Basis ist hier die Mission und Vision (müssen im Unternehmen vorhanden und auch eindeutig definiert sein) sowie die dazugehörige Strategie.
Über Ursache, Wirkungskette und Kausaldiagramm der BSC näherten wir uns zielgerichtet den speziellen Inhalten. U.a. wurde herausgearbeitet, dass ein autoritärer Führungsstil im Widerspruch zum Nutzen einer BSC steht. Denn diese muss mit den Mitarbeitern gemeinsam gelebt werden, um den angestrebten Erfolg zu erreichen. Herr Nägele verstand es sehr gut, die theoretischen Aspekte praxiserprobt darzustellen.
Anschließend wurde in 2 Arbeitsgruppen als praktisches Beispiel der Grundstein für eine BVBC-Balanced Scorecard gelegt. Die Gruppen erarbeiteten Mission, Vision und die entsprechende Strategie. Die Präsentationen waren sehr interessant und lebhaft.
Gruppe 1 wurde von Jutta O`Keefe und Gruppe 2 von Renate Adler präsentiert.
Frau Adler gab in diesem Zusammenhang auch bekannt, dass das Präsidium bereits nach BSC lebt und handelt und sieht sich durch die Vorschläge der Mitglieder bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Darüber hinaus gehende Anregungen nimmt sie mit in die nächste Präsidiumssitzung.
Im zweiten Teil stellte Herr Hiller sein spezielles Kennziffernsystem mittels Cockpit vor. Komprimierte aussagefähige Daten, die zeitnah der Geschäftsführung zur Verfügung stehen, sind die Kernaussage. Diese sowie anspruchsvolle Grafiken wurden eindrucksvoll mittels Excel umgesetzt. Detailliertere Erläuterungen einzelner Kennzahlen und Prozesse kann man in den Maßnahmeblättern abbilden.
An speziellen Beispielen wurde in die Tiefe dieser BSC gegangen.
Die Umsetzungsvariante von Herrn Hiller ist sehr flexibel, individuell anpassbar und dazu auch noch kostengünstig.
Eine rege Diskussion, an der sich alle Teilnehmer beteiligten und ein kurzes Resümee von Frau Adler war der Abschluss dieser sehr gelungen Veranstaltung.
Die Teilnehmer konnten wertvolle Tipps und auch eine DVD mit den relevanten Daten mit nach Hause nehmen.
Renate Adler, 10.09.2007
Protokoll Treffen AK Controlling am 15.07.2007 in Koblenz
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